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Hiroshima und Auschwitz sind Chiffren der katastrophischen Moderne. Doch nur wenige Künstler wagten sich an das Thema mit Erfolg. Die Comiczeichner Art Spiegelman und Keiji Nakazawa, beide direkte bzw. indirekte Überlebende, setzen mit ihrem autobiografischen Werk neue künstlerische Maßstäbe.
Hiroshima und Auschwitz sind Chiffren der katastrophischen Moderne. Doch nur wenige Künstler wagten sich an das Thema mit Erfolg. Die Comiczeichner Art Spiegelman und Keiji Nakazawa, beide direkte bzw. indirekte Überlebende, setzen mit ihrem autobiografischen Werk neue künstlerische Maßstäbe.
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Nur die Asche der Fremdenfeindlichkeit

Art Spiegelman und Keiji Nakazawa

Von Peer Zickgraf

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iroshima im (Welten-)Brand, ausgelöscht binnen Augenblicken. Ein Überlebender der Katastrophe ist Keiji Nakazawa. Als bahnbrechender japanischer Comiczeichner ist er am 19. Dezember 2012 gestorben. Die Medien, sonst kaum eilfertig genug, bringen die Meldung viele Tage verspätet nach seinem Tod. Nakazawa wurde am 14. März 1939 in der Präfektur Hiroshima geboren. Ich habe von seiner Existenz über die Meldung erfahren und sie auf Anhieb mit dem Leben und Werk von Art Spiegelmann in Zusammenhang gebracht. Das war kein Kurzschluss, wie sich bald zeigte: Spiegelmann ist Autor des Auschwitz-Comic „Maus – Die Geschichte eines Überlebenden“. Sein Werk, das als Retrospektive bis zum 6. Januar 2013 im Museum Ludwig ausgestellt wurde, ist eng mit Auschwitz, dem deutschen Judenmord verknüpft.

Der deutschen, nationalsozialistischen Katastrophe folgte nur wenige Monate nachdem das 3. Reich formell aufhörte zu existieren, die atomare Katastrophe in Japan. Nakazawa war ein Kind von sechs Jahren, als die erste Atombombe über Hiroshima explodierte – Deutschland hatte bereits bedingungslos kapituliert, sonst hätte Hiroshima auch Hannover heißen können. Keiji befand sich am 6. August 1945 nur einen Kilometer vom Zentrum der Detonation entfernt – eine Mauer, die die Druckwelle und die Hitze abwehrte, rettete ihm das Leben. Während der deutsche Faschismus letztlich zu Felde besiegt wurde, bekam das protofaschistische kaiserliche Japan, das nicht kapitulieren wollte, seinen letzten tödlichen Hieb aus dem Himmel verabreicht. Dabei diente eine bis dahin recht unbekannte japanische Großstadt quasi als Versuchslabor für das amerikanische Militär, das die Destruktionskraft der neuen Technologie quasi im Feldversuch austestete.

Auf den Spuren von Hieronymus Bosch und Francisco de Goya

Das Grauen des ersten Atombombenabwurfs zeichnete Nakazawa erst viele Jahre nach der Katastrophe auf. Die an Horror nicht zu übertreffenden Bilder bzw. die schockierenden Erlebnisse, die auf den Atombombenabwurf folgten, haben Nakazawa nicht mehr losgelassen; er wurde wider Willen zum Chronisten eines neuen Zeitalters mörderischer Massenvernichtungsmittel, das aber glücklicherweise nicht den Nazis in die Hände fiel. Als „bildender“ Künstler tritt Nakazawa gewissermaßen in die (Höllen-)Sphären eines Hieronymus Bosch oder Francisco de Goya: die Hölle ist im 20 Jahrhundert kein göttliches Strafgericht mehr, sondern sie wird zur Chiffre für das 20 Jahrhundert, zum weltlichen Mythos. Konkret: Die detonierende Atombombe über Hiroshima verwandelt aus Menschen binnen Augenblicken „Monster“, Todgeweihte, die ihre verbrannte Haut hinter sich herziehen oder die ihre Gedärme in Händen halten; anderen Überlebenden kriechen Maden aus dem Körperinneren. Die „Menschheit“ hat beinahe alle Höllenqualen im Diesseits gesehen und ertragen müssen, doch Auschwitz und Hiroshima sind ohne Beispiel.

Nakazawa kann das Grauen nicht verdrängen, denn es umgibt ihn ganz und gar, es durchdringt ihn bis in die letzte Pore seines Körpers. Durch Zufall verdampfte er nicht in der Hitze der explodierenden Atombombe wie unzählige andere, so dass er zeitlebens den schockierenden Erlebnissen ausgesetzt ist. Doch erst 1966, als seine Mutter an den Folgen des Atombombenabwurfs stirbt, beginnt Nakazawa, der von den Behörden als Atombombenopfer Nr. 0019760 geführt wird, sich mit der Katastrophe künstlerisch in seinem auseinanderzusetzen. Um die schrecklichen Bilder loszuwerden, entsteht von 1973 bis 1974 seine Autobiografie in Comicform, die in Gestalt von rund 3000 Seiten Mangas in Deutschland unter dem Titel „Barfuß durch Hiroshima“ veröffentlicht werden. Nakazawa, der sein Leben lang von der Katastrophe gezeichnet bleibt, stirbt schließlich Ende 2012 als ein erklärter Gegner der Atomtechnologie (und Kritiker von Fukushima), an den Spätfolgen von Hiroshima.

Barfuß durch Hiroshima“

Das Vorwort zu „Barfuß durch Hiroshima“ verfasste Art Spiegelman, der sich mit „Maus “, einem ebenfalls durch ein autobiografisches Trauma geprägten Comic als Seelenverwandter Nakazawas zu erkennen gibt. Gewisse Parallelen sind in der Tat verblüffend: Nachdem Spiegelmans Mutter nur zwei Jahre nach dem Tod von Nakazawas Mutter 1968 Suizid verübte, erlitt auch Art Spiegelman einen psychischen Zusammenbruch. Er verarbeitete das Unglück in dem Comic „Gefangener auf dem Höllenplaneten“ auf sehr persönliche, künstlerisch kompromisslose Weise. Nakazawa und Spiegelman haben damit dem lange als Unterhaltungsmedium verpönten Comic, wie wenig andere Größen dieser Kunstform, ihren Stempel aufgeprägt.

Ihr besonderer Beitrag liegt darin, dass sie „Geschichte“ bzw. Realität in ihre Comics integriert haben und das Medium Comic zudem mit anderen relevanten Künsten etwa der bildenden Kunst, der Literatur oder dem Kinoverbunden haben. Dass sowohl Nakazawa als auch Spiegelman die Katastrophen des 20. Jahrhunderts in die Kunstform des Comics überführten, macht ihre besondere Leistung aus. Sie überschreiten als Repräsentanten der Avantarde des Comic, beide kamen ja aus dem Underground, mutig und gekonnt die Grenze zwischen Popkultur und Hochkultur: Spiegelman erwarb ob dieser Leistung 1973 sogar den Pulitzer-Preis und bahnte dem Thema Auschwitz bzw. Judenmord letztlich auch jenen Generationen Bahn, die weniger mit dem Medium Buch als mit den Bilderwelten verbunden sind.

Spiegelmans Werk war vom 22. September bis zum 6. Januar 2013 im Rahmen einer Retrospektive zu besichtigen. Hoffentlich ein Anlass, um auch Nakazawas bahnbrechende Comic-Kunst endlich Einlass ins Museum zu gewähren?! Die letzte Führung durch Spiegelmans Werk unternahm am 6. Januar 2013 die Kunsthistorikerin Cornelia Reiter – und wie zu erwarten scharte sie am letzten Tag der Ausstellung eine große Traube von rund 50 Personen um sich. Ihr gelang es kenntnisreich in das Werk Spiegelmans einzuführen, dass, so unzweifelhaft sein Erfolg mit „Maus“ verbunden ist, doch über diese Arbeit hinaus weist. Vielleicht sollte an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, dass zur gleichen Zeit die Ausstellung „A bigger picture“ des britischen Künstlers David Hockney die geräumigen Hallen des Museum Ludwig beinahe zum Bersten brachte – hier Landschaftsmalerei und (seitens des Publikums) ein Hauch Eskapismus, dort die Beschäftigung mit den Ambivalenzen der Moderne.

In der Tradition romantischer und antiker Tierfabeln

Während der Führung trug Cornelia Reiter ein Exemplar von „Maus“ bei sich; sie lenkte die Aufmerksamkeit auf das Cover des Buches, das einen eckigen Katzen-Kopf, eine Art Totenschädel (=Hitler) vor einem Hakenkreuz zeigt und darunter das Bild eines Mäusepaars mit düster anmutenden Gesichtern, das die Eltern von Art Spiegelman zeigt: Vladek und Anja. Deren Überlebensgeschichte schildert das Comic in Form eines Romans und zwar in den, für einen Comic, typischen Sequenzen von Bildern und Sprechblasen. Dass die Geschichte in den Bereich der Tierfabeln verlegt wurde, verbindet sie mit einer alten Tradition, die von der Romantik bis zur Antike reicht. Zu vermuten ist, dass Art Spiegelman in „Maus“ intertextuelle Bezüge zu Kafkas Erzählung „Josefine, die Sängerin oder Das Volk der Mäuse“ herstellt. Dann wäre der Comic ein ironischer Verweis auf die Rolle des jüdischen Comic-Autors, dem ja im Unterschied zu einem Romanschriftsteller die Ernsthaftigkeit abgesprochen wird – seine Kunst galt im Bildungsbürgertum (im Unterschied zum Roman) ja bis in die 1990er Jahre als nicht satiskaftionsfähig).


Wichtig ist es zu erwähnen, dass Spiegelman sich völlig mit der Figur der Maus identifiziert, was im zweiten Kapitel des zweiten Bandes von „Maus“ offenbar wird, wo der Cartoonist sich am Arbeitspult mit Mausmaske (vgl. Maus, a.a.O. S. 199ff.) darstellt: „Art Spiegelman verschmelzt völlig mit der Figur der Maus. Diese intensive Beziehung, die bis zur Selbstaufgabe und Metamorphose in diese Maus-Gestalt führt, und sei es nur symbolisch durch das Tragen einer Maske am Zeichenpult, scheint mir eine frappierende Parallele zu Claes Oldenburg Mouse-Figur zu sein“, erläutert Tom Holert. Die Maus-Figur ermöglicht es Spiegelman die Grenze zwischen Fiktion und Realität zu überschreiten, soweit sogar, dass sich „Maus“ einem exakt konzipiertem Sachbuch angleicht. Als Quellenbasis seiner Story diente Art Spiegelman übrigens ein rund fünfstündiges Gespräch mit seinem Vater, das der Cartoonist aufzeichnete und transskribierte. Ferner reiste Art Spiegelman nach Europa, das heißt insbesondere nach Auschwitz, um die für die Bildergeschichten des Comic erforderliche Exaktheit der Orte und Handlungen durch minutiöse Recherche vor Ort zu rekonstruieren.

Ein Beispiel für die historische Arbeit ist in der Ausstellung ein Foto von Richieu, dem älteren Bruder von Art, das im Schlafzimmer der Eltern hing. Richieu kam auf tragische Weise bereits als Kind zu Tode. Dafür, dass Arts Eltern wie durch ein Wunder überlebten und mit ihrem Sohn Art in die USA auswandern konnten, bezahlte der Künstler allerdings später einen hohen Preis, als seine Mutter Suizid begang, ohne einen Abschiedsbrief zu hinterlassen. Auch manche charakterliche Skurrilitäten seines Vaters gehören wohl hierher, sie stellten allerdings das Verhältnis zwischen Vater und Sohn auf eine ständige Zerreißprobe. Ohne die Unterstützung durch seine Frau Françoise Mouly, dies verdeutlicht aus meiner Sicht die Ausstellung, wäre „Maus“ in dieser außergewöhnlich authentischen künstlerischen Form wohl kaum gelungen.

Die Deutschen: Meister der Inszenierung/ Organisation von Tod

„Maus“ fesselt nicht nur durch die Rahmenhandlung, also die sehr authentisch geschilderten, oft konfliktiven Beziehungen der Protagonisten um Art und seinen Vater, sondern nicht zuletzt aufgrund der skizzenhaften, wie flüchtig gezeichneten, Tierfiguren, die die realen menschlichen Schicksale umso beklemmender wirken lassen. Darüber hinaus besticht „Maus“ dadurch, dass jede Handlung, jedes Bild und jeder Dialog mit hoher künstlerischer Genauigkeit entworfen wurde, so dass sich das Buch nur demjenigen vollständig erschließt, der das Buch mehrmals liest. Dies verdeutlicht insbesondere die zentrale Rolle der Sprache in „Maus“, die so authentisch wie nur möglich dargestellt wird. Wenn Vladek als Maus seine Überlebensgeschichte erzählt, spricht er je nach Situation mal im jiddischen Dialekt, mal polnisch (als fließendes Deutsch wiedergegeben) oder mal in gebrochenem Deutsch.

In Bezug auf die Darstellung der deutschen Täter, die als Katzen in dem Buch agieren, ist Spiegelmans übrigens unmißversändlich: „MAUL HALTEN, JUDEN! ZU DEN DUSCHEN! SCHNELL!“ (Die vollständige Maus, S. 183). Die uniformierten Deutschen befehlen, schreien, sie erschießen knieende Juden, betrinken sich dabei, lassen die Juden die Drecksarbeit verrichten; auch das Gelächter der Täter angesichts des Massenmords wird nicht ausgespart. Vladek erzählt seinem Sohn Art etwa folgende Begebenheit: „In dem Frühling haben die Deutschen gebracht von Srodula nach Auschwitz 1000 Kinder. Am meisten haben sie genommen Kinder – ein paar bloss 2 oder 3 Jahre...Einige Kinder haben geschrien und geschrien. Sie haben nicht gekonnt aufhören. Also die Deutschen haben sie an die Füße gegen dem Wand geschlagen...und sie haben keinmal mehr geschrien. Die Deutschen haben so behandelt die Kleinen, was haben noch a bisserl überlebt. Das hab ich nicht gesehen mit meine eigene Augen, aber jemand hat es erzählt am nächsten Tag. Und ich hab gesagt: 'Gott sei Dank, bei Persis unsere Kinder sind sicher'.“ (ebd, S. 108). Während Vladek und seine Frau Anja ihre Kinder in trügerische Sicherheit wähnen, weiß der Leser bereits, dass sie umgekommen sind und noch nach Kriegsende – aus purer Verzweiflung vergeblich nach Richeeu suchen werden. „Maus“ ist voll von solchen menschlichen Tragödien.

„That's the way the Germans do it!“

Spiegelmans Zeichnungen der deutschen Katzen verringern nicht etwa das Grauen der Shoa, sie steigern es sogar noch. Das hat mit seiner spezifischen Form der Erinnerungspolitik zu tun. Dabei erscheinen die Täter-Katzen als unübertroffene Meister der Inszenierung von Tod und Verderben. Art Spiegelman hat sich nach „Maus“ mit Erfolg an anderen Herausforderungen, wie dem Comic als Essay, versucht. 1992 reiste Art Spiegelman dafür im Auftrag des New Yorker nach Rostock. Deutschland wurde nur wenige Jahre nach der Wiedervereinigung von einer Welle der Gewalt heimgesucht, die unverhohlen rassistische Motive barg, die seitens der herrschenden Politik um Bundeskanzler Helmut Kohl geschürt wurde. Am Jom Kippur, einem hohen jüdischen Feiertag, besuchte Spiegelman Rostock. Später kommentierte er gegenüber der Wochenzeitschrift „Die Zeit“: Er habe keine Brände mehr zu sehen bekommen, „nur die Asche der Fremdenfeindlichkeit.“ Rostock und die Menschen wirkten nach dem Brand ganz normal, wie jede andere Stadt auch.

In seinem Essay stellt er den seriellen Charakter der Plattenbauten („wild gewordene Kopiermaschine“) in Rostock-Lichtenhagen als Signatur der Entmenschlichung dar. Auch die Dialoge des Essays sind äußerst pointiert, scharfsinnig und kritisch, etwa wenn Spiegelman eine Begegnung mit Einheimischen in einem Restaurant in München schildert. Als die Deutschen mitkommen, wer er sei und was ihn nach Deutschland führte, konfrontieren sie ihn mit dem Rassismus in New York, seiner Heimatstadt. Dass Spiegelman solche Erfahrungen künstlerisch verarbeitet, zeigt, dass ihn das Schicksal seiner Eltern vor, während und nach Ausschwitz weiterhin intensiv beschäftigt. Die Katastrophe ist aus seinem Werk ebenso wenig wegzudenken, wie aus dem Werk von Keiji Nakazawa. Doch seinen (schwarzen) Humor lässt sich Spiegelman, der sympathische Kettenraucher, nicht nehmen: Am 22. September 2012, anlässlich der Eröffnung seiner Ausstellung meinte er, auf seine Musealisierung bzw. die Tatsache anspielend, dass seine Comics ja nun im Museum „hängen“ würden: „That's the way the Germans do it!“




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Peer Zickgraf  21.01.2013blindgif zurück zur Startseite Diesen Artikel lesen Diesen Artikel ausdrucken Möchten Sie den Artikel ''Nur die Asche der Fremdenfeindlichkeit'' weiterempfehlen?
 
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